Über die Gäsing GmbH

Gäsing, dass ist eine über 120jährige Tradition.

Die Tischlerei Gäsing nahm ihren Anfang 1886 in gemieteten Räumen auf dem Dachboden des Niesshofs (NJ 32, heute Dorfstraße 21). Der Firmengründer August Gäsing konnte zehn Jahre später mit von seinem Schwager geliehenem Geld ein etwa 1.400 Quadratmeter großes Grundstück des Gastwirts August Strathmann erwerben, auf dem er ein Wohnhaus mit angegliederter Werkstatt errichtete. Hier stellte der Tischlermeister Fenster, Türen, Schränke, Möbel und Särge her.

Die Bauern lieferten eigenes Holz für Tore, Türen und Särge, für die Aufträge der anderen Kunden bezog August Gäsing das Holz vom Sägewerk Landwehrmann. Die täglichen Arbeitszeiten betrugen zwischen 12 und 16 Stunden; für die Einstellung von Gesellen oder Lehrlingen warf die Tischlerei noch nicht genügend ab.

 

 

Erst nach dem 1. Weltkrieg stellte August Gäsing als ersten Lehrling seinen Sohn Hermann ein. 1936 übernahm Hermann Gäsing sen. die Tischlerei von seinem im selben Jahr im Alter von 78 Jahren verstorbenen Vater. Er beschäftigte zwei Gesellen und einen Lehrling und stellte die ersten Maschinen des Betriebs auf, die mit demselben Antrieb sägen, bohren und fräsen konnten.

Die Schwerpunkte der Tischlereiarbeit lagen auf der Bautischlerei und der Herstellung von Möbeln als Einzelstücken nach Kundenwünschen. Die Sargtischlerei stellte Hermann Gäsing 1950 ein, da gegen die der Sargfabriken mit handwerklicher Arbeit nicht länger konkurriert werden konnte. Seitdem werden das Bestattungsunternehmen Hermann Gäsing und die Bautischlerei Hermann Gäsing als eigenständige Unternehmen geführt.

 

 

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